Review: Mass Effect 2 DLC 1. Runde
Schon für den ersten Teil von Mass Effect gab es DLCs, zwei an der Zahl. Der erste war noch kostenlos für PC Besitzer, als Entschädigung dafür, dass die Portierung so lange gedauert hat. Der Zweite kam erst sehr spät raus und kostete auch noch Geld – welches ich nicht investiert habe, nachdem ich erfuhr, dass der DLC nur aus Gefechten besteht. Für den zweiten Teil hat sich BioWare (und wahrscheinlich auch EA) vorgenommen, dass ganze stark auszubauen. Bisher gab es schon mehrere, teils schon am Erscheinungstag des Spiels, wie den rund um den Söldner Zaeed und die Absturzstelle der alten Normandy. Ich habe mir die weiteren, inklusive dem neusten, kostenpflichten etwas näher angesehen.
ARC Projector
Der ARC Projector-DLC ist für alle Nutzer des Cerberus-Networks kostenlos und fügt eine neue schwere Waffe hinzu. Der große Elektroschocker ist besonders effektiv gegen Mechs und Geth, allerdings hat er auch einen entscheidenten Nachteil: Er muss sich kurz aufladen bevor der Schuss abgefeuert wird und man steht ca. zwei Sekunden ohne Deckung da, was gerade gegen die ganz großen Mechs verherend sein kann.
Alles in allem ist der DLC eine nette dreingabe, Geld ist er aber nicht Wert, dafür bekommt man einfach zu wenig. Aber da er sowieso kostenlos für alle Nutzer von DLCs ist geht er in Ordnung.
Firewalker

Die Kämpfe gestalten sich realtiv einfach, solange man auf Ditanz bleibt. Den Rest erledigt die Zielsuchautomatik.
Der Firewalker-DLC fügt Mass Effect 2 ein Fahrzeug hinzu, den Schwebepanzerprototyp Hammerhead. Wobei Schwebe etwas untertrieben ist, da man sehr hoch in der Luft fliegen kann. Das ist in den sechs neuen Missionen (mit den jeweiligen Sternensystemen, wer nicht genug vom Ressourcensammeln bekommt =) , einen davon eine Art Tutorial, auch bitter nötig. Die Levels bestehen im Gegensatz zum Vorgänger nicht nur aus endlosen Geraden, es gibt enge Kurven und Platformen, deren geschickte Nutzung notwendig ist, um die Ziele zu erreichen. Die Steuerung gelingt wesentlich angenehmer als dem zickigen Mako aus Teil 1, der Teilweise schon bei Briefmarken-hohen Unebenheiten ins Schleudern kommt. Die Missionen können durchaus überzeugen und sind sehr Abwechslungsreich, nur etwas kurz. Innerhalb der Missionen trifft man auch auf Gegner, vorrangig Geth. Allerdings nur in den Fahrzeug-Sequenzen, in den kurzen Teilen zu Fuß trifft man auf keine Gegner. Das Team, welches man dabei hat ist hierbei als völlig egal, zumal man nur allgemeine Kommentare bekommt. Dafür sind in den Levels wieder einiges an Informationen versteckt, die das Mass Effect Universum nochmals ein wenig erweitern.
Der Firewalker DLC ist wieder kostenlos für alle Nutzer des Cerberus-Netzwerks. Ich war mit dem DLC eine knappe Stunde beschäftigt, was durchaus ordentlich ist. Natürlich wirkt das ganze für mich, der Mass Effect 2 bereits komplett durchgespielt hat etwas deplaziert, da ich alle Missionen am Stück gespielt habe. Wenn man aber das Spiel ein zweites mal (oder das erste mal) spielt und die Aufträge in den normalen Ablauf einflechtet, bekommt man mehr Abwechslung ins Spiel. Natürlich kann man argumentieren, dass das alles auch schon vorher im Spiel hätte sein können, aber da man den DLC kostenlos bekommt (bzw zum Gegenwert, dass man einen Account bei EA anlegt und sich im Cerberus-Netzwerk registriert) ist das kein großes Problem.
Kasumi’s Stolen Memories
Der neueste DLC ist, im Gegensatz zu den anderen, kostenpflichtig und schlägt mit 560 BioWare-Punkten zu buche. Ich spare mir die Rechnerrei mit verschiedenen Angeboten und sage einfach, das entspricht grob 5€. Man bekommt eine neues Teammitglied, die namesgebende Meisterdiebin Kasumi mit ihrer Rekrutierungs- und Loyalitätsmission geboten. Das ist alles quasi eines, eine Trennung wie bei den anderen Teammitglieder hat man nicht – etweder man hat die Dame loyal im Team oder gar nicht. Am Rande sei erwähnt, dass die Dame Tali und allgemein weiblichen Quarianern verdächtig ähnlich sieht. Man beginnt an einer gehackten Reklamesäule auf der Citadel und startet direkt in die Mission. Kasumi will die Erinnerungen ihres ermordeten Partners, die in einem Chip gespeichert sind, vom Mörder zurückholen. Der gibt gerade eine Party, auf der man sich in seine Privatgemächer einschleicht. Dabei hat man nur Kasumi dabei, eine Auswahl der Teammitglieder ist nicht möglich.

Kasumi hat, was den Köperbau angeht, mehr Ähnlichkeiten mit Tali als mit anderen Menschen wie Miranda.
Die Mission gliedert sich in zwei Phasen: Zuerst kommt man auf der Party an und muss sich den nötigen Zugang verschaffen, da das Objekt der Begierde gut gesichert ist. Man sabortiert also Energiesysteme, sammelt DNA-Spuren und andere Informationen, um alle Sicherungen zu überwinden. Auf der Party selber hat es auch einiges an Leuten, leider kann man nur mit dem Gastgeber ein echtes Gespräch beginnen, bei allen anderen ist man zum zuhören verdammt, was etwas schade ist, hier währe definitiv mehr drin gewesen.

Das erste Treffen mit Kasumi findet über eine gehackte Werbesäule statt – wenn man eine Weile einfach lauscht kommen auch witzige Angebote.
Hat man sich erstmal Zugang zur Schatzkammer verschafft beginnt die zweite Phase: der Gastgeben hat das eindringen bemerkt und schickt einem eine Kompanie Eclipse-Söldner inklusive mehrern schweren Ymir-Mechs auf den Hals. Dialoge gibt es keine mehr, dafür um so mehr Mass Effect 2-typischer Gefechte in Räumen mit mehr Deckung als man je nutzen kann. Die Gefechte spiele sich subjektiv etwas schwerer als im Hauptspiel, was zum einen an der Masse der Gegner als auch am Leveldesign liegt, was den Gegner sehr viele und gute Deckungsmöglichkeiten gibt. Einen finalen Bosskampf mit dem Oberschurken gibt es auch noch, der es auch in sich hat. Im Kampf werden Söldergruppen im Level dynamisch platziert, befindet man sich an der falschen Stelle kann es sein, dass man in die Zange genommen wird. Mir ist es so gegangen, dass ich keine Deckung mehr gefunden hab, die mich von beiden Seiten schütz und musst nochmal von vorne beginnen. Das Kampf endet mit einer akrobatischen Einlage von Kasumi, die zwar völlig übertrieben, aber sehr spektakulär anzuschauen ist.

Nach der Missionen quartiert sich Kasumi im letzten freien Zimmer auf der Normandy ein. Leider ist sie nicht allzu gesprächig
Zu guterletzt bekommt man noch einen Einblick in Kasumis Vergangenheit und vor allem eine neue Mitstreiterin. Sie quartiert sich im letzten verbleibenden Zimmer auf der Normandy ein, für mehr Crew-Mitglieder müsste man irgendwo anbauen. Leider ist sie, ähnlich wie Zaeed, nicht besonders gesprächig. Nach dem Ende der Mission gibt es keinen richtigen Dialog mehr, sie sitzt in ihrem Zimmer (mit Bar) und man kann nur ihre Habsehligkeiten in Augenschein nehmen, um ihr ein paar Worte zu entlocken. Hier wird wiederrum Potential verschenkt, da sie in vielschichtigerer Charakter als der Sölder zu sein scheint.
Hat sich der Kauf nun gelohnt? Für mich schon. Klar hat der DLC seine Schwächen und mit einer knapp über einer Stunde Spielzeit ist er auch etwas kurz ausgefallen (die Spielzeitangaben der Hersteller sind meist etwas gestreckt, deswegen hab ich mich auch nicht gewundert dass ich nicht an die versprochenen 90min rangekommen bin). Auch wird in der in der Mission Potential verschenkt, gerade was die Dialoge angeht. Da ich aber ein großer Fan des Spieles bin und jeden Spielzeitverlängerung begrüße, hat sich für mich der Kauf gelohnt, auch da alles bisherigen, teils doch recht Umfangreichen DLCs kostenlos waren. In Zukunft muss BioWare aber eine Schippe drauf legen und vor allem bei einem der Kernstücke von Mass Effect, der Story und den Dialogen, mehr bieten damit die DLCs ein gutes Preis/Leistungsverhältnis haben. Letzlich muss jeder selbst entscheiden, ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht.
Kommentaren reaktiviert
DIe Kommentar-Funktion war die letzten drei Wochen deaktiviert, weil in der ersten März Woche fast 2000 Spam-Kommentare eingetragen wurde. Offensichtlich wurde das Captcha, das ich bisher eingesetzt habe, geknackt.
Ich hab jetzt das reCAPTCHA eingebaut, das meines Wissens nach nicht so einfach zu überwinden ist. Hoffentlich ist dann erstmal ruhe, bis zu nächsten Spam-Welle halt =)
Zelda Marathon
Die Zelda-Reihe gibt es schon lange und ich bin eigentlich auf ein großer Fan der Spiele. Leider konnte ich bisher nur die Versionen für den Gameboy spielen (Link’s Awakening und Oracle of Seasons/Ages) und ich glaube, da habe ich einiges verpasst. Deswegen will ich, während es mein Praxissemester zulässt, die komplette Reihe chronologisch durchspielen. Das gute daran: ich kann sie fast komplett spielen, ohne auf die Wii und die Virtual Console meiner Schwester zurückgreifen muss:
- 1986 – The Legend of Zelda – NES: Gibt es im Rahmen der NES Classics Reihe für den Gameboy Advance
- 1987 – Zelda II: The Adventure of Link – NES: Gibt es im Rahmen der NES Classics Reihe für den Gameboy Advance
- 1991 – The Legend of Zelda: A Link to the Past – SNES: Gibt es für den Gameboy Advance
- 1993 – The Legend of Zelda: Link’s Awakening – Game Boy: Die Gameboy Color-Deluxe Version läuft auch auf dem Gameboy Advance, leider nicht für meine DS, dafür hat es noch einen Game Boy Advance in meinem Haushalt =)
- 1998 – The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Nintendo 64: Bei meiner Version von The Windwaker ist eine extra Disk mit Ocarina of Time und der Master Quest dabei
- 2000 – The Legend of Zelda: Majora’s Mask – Nintendo 64:
Hier habe ich ein kleines Problem: Eine Umsetzung für eine andere Konsole währe mir nicht bekannt, dafür gibt es das Spiel für die Virtual Console der Wii. Leider werden die Spiele an die Wii gebunden, die meiner Schwester gehört. Spätestens wenn ich ausziehe habe ich keinen Zugriff mehr drauf, da muss ich mir noch was überlegen.Hat sich erledigt, siehe unten - 2001 – The Legend of Zelda: Oracle of Seasons – Game Boy Color: Game Boy Color Spiele laufen auch auf dem Gameboy Advance, leider nicht auf meinen DS, dafür hat es noch einen Game Boy Advance in meinem Haushalt =)
- 2001 – The Legend of Zelda: Oracle of Ages – Game Boy Color: Game Boy Color Spiele laufen auch auf dem Gameboy Advance, leider nicht auf meinen DS, dafür hat es noch einen Game Boy Advance in meinem Haushalt =)
- 2003 – The Legend of Zelda: The Wind Waker – Nintendo GameCube: Läuft mit GameCube-Controller und Memory-Card auf der Wii
- 2004 – The Legend of Zelda: The Minish Cap – Game Boy Advance: läuft direkt auf meine DS
- 2005 – The Legend of Zelda: Four Swords Adventures – Nintendo GameCube: Etwas schwierig, da es als Multiplayer-Spiel konzipiert wurde. Neben dem Spiel brauche ich für das volle Spielerlebnis noch drei Mitspieler.
- 2006 – The Legend of Zelda: Twilight Princess – GameCube und Wii: hab ich für Wii
- 2007 – The Legend of Zelda: Phantom Hourglass – Nintendo DS: Hab ich für DS
- 2009 – The Legend of Zelda: Spirit Tracks – Nintendo DS: Ist in Planung für DS, aber ist ja noch Zeit =)
Quelle: Wikipedia
Beginnen werde ich mit den beiden NES Spielen in ihrer Umsetzung für den Gameboy Advance, die die nächsten Tage bei mir Eintreffen sollten.
Nachtrag 28.3.2010 19:39: Von einem Mitglied meines Stammforums inQPlanetquake.de habe ich den Hinweis bekommen, dass es eine Collectors Edition mit den beiden NES- und beiden N64-Spielen gibt, die auf dem GameCube, und damit auch auf der Wii, läuft. Damit hat sich das Problem erlerdigt, jetzt muss ich das Spiel nur noch kaufen. =)
english, please
Da sich hin und wieder auch mal Besucher aus dem nicht deutschsprachige Ausland auf meinen Blog verirren und mit den deutschen Textblöcken wenig anfangen dürften, habe ich eine kleine Zusatzfunktion integriert: Über jedem Artikel erscheint nun rechts oben ein kleiner Union Jack, der den Artikel direkt an die maschinelle Übersetzung von Google übergibt. Die Übersetzung ist alles andere als Fehlerfrei und teilweise auch sinnentfremdend, aber besser als nichts. Der Großteil ist zumindest verständlich.
Ich arbeite an einer Lösung um meinen Blog zweisprachig anbieten zu können, aber ich habe noch keine gute Lösung gefunden.
English:
Because now and then visitors of my blog come from non-english speaking countries and probably can’t read german, I added a little feature: Above every article appears a small Union Jack which sends the article directly to mashine translation of Google. The translation is far from error-free and partly distorting, but it’s better then nothing. The main part is at least understandable.
I’m working on a solution to offer my blog in two languages, but I didn’t find a good solution yet.
Meeeister?

PS: Mein Blog hat soeben die Marke von 5000 Zugriff überschritten =)
Blog Updates + State of Blog
So, diesmal gibts noch kein neues Review, sondern einige Änderungen am Blog.
- Der Bereich für Fließtext ist jetzt breiter und optimiert auf eine Bildschirmbreite von 1024 Pixel. Bei dieser Breite sieht man vom Hintergrund zwar wenig, aber das dürfte nicht stören. Bei höheren Auflösungen wird das Feld nicht breiter, alles hat eine feste Breite. Stattdessen sieht man mehr vom Hintergrund.
- Die Kategorien sind jetzt neu organisiert. Solche mit nur zwei oder drei Einträgen habe ich gelöscht und die Reviews sind jetzt nach Genre organisiert. Für Action-, Strategie- und Rollenspiele gibt es eigenen Kategorien, da ich meistens Spiele aus diesen Genres spiele, für alles andere gibt es die Kategorie “Sonstiges”. Reviews für DS sind nach wie vor in einer eigenen Kategorie, ebenso die Klassiker.
- Dank Dawn of War 2 nutze ich meine Windows Live Account, eine entsprechende Grafik ist neu in der Sidebar des Blogs
- Ein neues, eigenes Design wird noch eine Weile auf sich warten müssen. Während des Semesters ist ein Zeitkontingent stark begrenzt und in den Semesterferien will ich eigentlich nicht auch noch Code schreiben.
Es gab auch noch weitere Änderungen: Ich habe mein Notebook gegen einen ASUS EeePC 901 getauscht. Nicht der Leistung wegen, sondern weil mir mein Notebook für das tägliche Mitschleppen einfach zu schwer ist. Der Eee wiegt nur knapp ein drittel, und dafür geht die Leistung in Ordnung. Zum produktiven arbeiten habe ich noch meinen normalen PC und in der FH die zur Verfügung gestellten Rechner, mit denen ich mich weiter anfreunde. Aber auch mein Rechner blieb von Änderungen nicht ganz unverschont: Da ich zunehmend auf Virtualisierung setzte und diese viel Arbeitsspeicher frisst hab ich aufgerüstet (kostet ja nicht viel): 8GB Ram stecken nun in meinem Rechner. Damit ich sie auch nutzten kann bin ich auf Windows Vista 64bit umgestiegen (XP 64bit war ja ne Totgeburt). So gewöhne ich mich auch mal an die neue Struktur des Betriebssystems.
Da ich gerade noch Semesterferien haben kann ich endlich wieder ordentlich zocken. Reviews zu King’s Bounty – The Legend, Call of Duty 2 und Dawn of War 2 sind in arbeit. Spielen wollte ich eigentlich mal wieder ein Strategie- oder Rollenspiel, mit SpellForce 2, Empire at War, World in Conflict, Fallout 3 und Drakensang hab ich auch noch einige Hochkaräter im Regal stehen, aber momentan fesselt mich Burnout Paradise mehr.
Reviewflut
Ich hab es endlich geschafft die Reviews von allen Spielen, mit denen ich die Semsterferien verbracht habe, online zustellen. Der Zeitmangel hat hier eine entscheidenten Rolle gespielt. Aber hier sind sie nun:
- Overlord
- Age of Empires 3 – The Asian Dynasties
- Universe at War – Earth Assault
- Half Life 2 + Episode One + Episode Two
- Dawn of War – Soulstorm
- BioShock
- Command & Conquer 3 – Kanes Warth
Soweit so gut. Mein Rechner ärgert mich noch mit Treiberprobleme, was Video gucken zu einer sehr nervenaufreibenden Angelegenheit macht. Spiele technisch bin ich momentan an Assasin’s Creed dran, mal schauen wie sich das ganze noch entwickelt. Dann gibt das Review hoffentlich früher =)
Hier im Blog hab ich ein kleines Downloadmodul eingebaut, da es mich interesiert, wieoft meine Files hier runtergeladen werden. Das anhand von Trafficmessung zu schätzen ist doch etwas ungenau. Das Modul hat zwar nur rudimentäre Funktionen und ist bei weitem keine vollständige Downloadverwaltung, aber das beste was ein WordPress-Plugin momentan hergibt und für meine Zwecke auch ausreichend.
Formula 1 Champion 2007: Kimi Raikkönen & Scuderia Ferrari
Results & Standings: 2007/09/29
Nach langer Zeit schreibe ich endlich wieder was in meinen Blog – ich hatte die letzten Wochen soviel anderes zu tun dass ich es glatt vergessen habe – außerdem ist es mir oft erst eingefallen, als ich die Internetverbindung getrennt hatte (ISDN sei dank). Dann eben jetzt.
Studium/Zukunft
Mein Studium ist soweit klar: Ich werde schon nächstesn Montag (1.10.2007) an der HTW Aalen mein Informatikstudium beginnen. Einen Vorkus zum Thema Mathe habe ich schon hinter mir und wenn das Studium im gleichen Tempo weiter geht, Prost Mahlzeit.
Vorher habe ich mit meinem Ferienjob zumindest für die finanzielle Absicherung gesorgt. Die ersten beiden Semenster sind bereits bezahlt bzw. das Geld zurückgelegt. Einen ordentlichen Batzen zustäzlich gabs auch noch, da war noch einiges mehr drin =)
Rechner
Mein Rechner hat ein kleines Upgrade bekommen: Statt eines AMD64 3500+ werkelt nun ein 4200+ auf meinem Mainboard. Gleiche Taktung und Cache-Austattung, aber zwei Kerne. In Spielen habe ich noch keinen großen unterschied feststellen können, dafür beim Arbeiten. Premire exportiert mir unkomprimiertes 720p Material fast doppelt so schnell wie vorher: 1:13min gegen 0:45min sprechen eine deutliche Sprache. Wobei: bei erstem Test hatte ich den Virenscanner ausgeschaltet, beim zweiten war er ein, was das Ergebniss nochmals verbessert.
Bei Spielen hat er eher zu Problemen als zu Leistungsschüben geneigt. Paradebeispiel war PainKiller: wenn ich es ganz normal starte und spielen will läuft das Spiel unterschiedlich schnell. Mal kommt man sich vor als ob es Vorspult, dann wieder in Zeitlupe. Lasse ich die exe-Datei nur auf einem Kern laufen ist alles bestens. Währendessen kann ich der andere Kern anderen Aufgaben widmen.
Zum neuen Prozessor gesselen sich noch eine 400GB Festplatte von Western Digital sowie ein DVD Brenner von Pioneer dazu – für Filmprojekte, für dir mir mal wieder die Zeit fehlten. Ich bin nicht mal mit Demos gucken druch =/
Eigentlich sollte hier jetzt ein komplett neuer Rechner stehen, aber da sich AMDs K10-Architektur verzögert (Laut meinem Kentnissstand soll es Ende November bis Anfang Dezember soweit sein) warte ich noch ab. Bisher habe ich auch kaum Probleme, selbst die BioShock-Demo lief mit leicht reduzierten Details anständig. Ich peile im Moment Januar 2008 an, bisdahin sollten die neuen Prozessoren sowohl von AMD als ich von Intel in guten Mengen verfügbar sein.
Stattdessen gabs Zuwachs auf einem anderen Gebiet: seit einigen Wochen bin ich besitzter eine Tragbaren Spielekonsole aus dem Hause Nintedo mit zwei Bildschrimen, kurz einen Nintendo DS Lite. Dort fesseln mich Picross, die beiden Dr. Kawashima’s Gehirnjogginb sowie Advance Wars: Dual Strike. Weitere folgen =)
Spiele
Wo ich gerade beim Thema bin: durch den Geldsegen, der mir durch den Ferienjob zuteil wurde konnte ich meine Spiele Sammlung gehörig aufstocken. Neusters Zugang: Enemy Territory: Quake Wars. Obwohl als Mutliplayer-Shooter konzipiert macht das Teil auch gegen Bots viel Spaß. Hier nun aber die Neuzugänge Kategorisch:
| Action | Enemy Territory: Quake Wars; FarCry; Quake 3 Arena TinBox Linux Version (da bin ich besonders stolz drauf =); Stalker CE (hat ein bekannter Onlinehändler günstig rausgehauen); Unreal Anthology European Version (mit UT99); Max Payne 2 |
| Strategie: | Ancient Wars: Sparta; SpellForce 2: Dragon Storm; Die Siedler 2 – Die nächstes Generation – Wikinger; Rome: Total War |
| RPG und Adventure | Jade Empire Special Edition; Fable – The Lost Chapters; Sacred Gold; Jack Keane, Sam & Max Season One |
Ein paar stehen noch aus, aber damit bin ich vorerst bestens Versorgt =)
Internetverbindung
Da sowohl der RosaRiese als auch ein bekannter Kabel-Internetanbieter mir nichts zugänglich macht hab ich mir eine alternative gesucht: Nachdem es seit kurzem die Möglichkeit gibt, Breitbandinternet über eine Zweiwegesystem per Satelit zu empfangen habe ich mich für diese Möglichkeit entschieden. 1Mbit für knapp 50€ im Monat ist zwar nicht gerade billig und ein Ping von 400ms alles andere als Spieletauglich, aber damit habe ich mich schon abgefunden. Satelitenanlage ist auch schon da, muss nur noch montiert werden =)
Studienfahrt Ravenna 2007
ein Erfahrungsbericht
Bilder folgen, ich hatte selber keine Kamera dabei aber bekomme noch Bilder.
Donnerstag
Nach der Matheprüfung gings Abends nach München in den Nachtzug nach Bologna, von dem aus es weiter nach Ravenna gehen sollte. Die Zugfahrt war (wie erwartet) feucht-fröhlich und vor allem sehr lang. 13 Stunden Zugfahrt sind kein Zucker schlecken, besonders wenn man keinen Schlafwagen, sondern einzelne Abteile hat. Der Zug war aber relativ leer, sodass wir (23 Schüler +2 Lehrer) im Wagen ausbreiten konnten und jeder einen Schlafplatz fand, wenn auch wenig komfortabel
Freitag
Der Tag begann für mich früh um ca. 6Uhr, als ich wieder aufwachte. Total verspannt aufgrund der nicht fürs schlafen geeigneten Plätze. Der Rest der Zugfahrt verlief ruhig, alle waren noch etwas fertig von der langen Nacht. Um kurz nach 10Uhr erreichten wir Ravenna und verpassten um wenige Minuten den Bus zum Campingplatz. Nach einer weiteren Stunden warten gings dann endlich weiter um klimatisierten, aber sehr engen Bus. Nochmal 45 Minuten Fahrt und endlich hatten wir den Campingplatz direkt an der Küsten erreicht. Die Bungalows waren schnell verteilt und jeder richtete sich ein. Wir waren nur zu dritt im Bungalow und ich und einer meiner Mitbewohner überließen dem dritten das Doppelbett (aus taktischen Gründen – er hätte wohl schon am selben Abend nicht mehr in das Stockbett getroffen), ich nahm den oberen Teil des Stockbettes. Das war alles andere als stabil und wackelte jedes mal, wenn man sich umdrehte.
Als Programm stand heute eine Stadtbesichtigung von Ravenna auf dem Programm. Zuerst gings über die Einkaufsstraße zum Mausoleum von Dante, Italiens bekanntestem Dichter. Zuerst wollten wir eine Taufkapelle besuchen, aber wir hatten den Schließung nur um wenige Minute verpasst.
Weiter gings zu einem Platz, auf dem eine Statue des italienischen Nationalhelden Garibaldi stand. Einer unserer Lehrer erzählte noch die grobe Geschichte, bevor es weiter in die Stadt zum Einkaufen ging.
Abends gings an einer ca. 6km entfernte Pizzeria, die auch noch ausgesprochen gut war. Weniger gut war allerdings die Abendunterhaltung in Form einer Band, die so laut spielte, das jede Konversation in schreien ausartete. Ich war noch etwas geschlaucht von der Zugfahrt, weshalb ich nach dem Essen zurück und gleich ins Bett ging – ein Teil der Gruppe erkundete noch die Bars in der Umgebung.
Samstag
Am Morgen gabs zum ersten Mal italienische Brötchen zum Frühstück, die aber eher Fladenbrot ähnelten. Heute sollte es zum Kajakfahren gehen, in zwei Gruppen aufgeteilt. Da ich fast den ganzen Vormittage verschlief kam ich erst am Nachmittag dran. Nach einer kurzen Busfahrt gings zu Fuß weiter zu den Kanälen vor Ravenna. Überall hingen Fischernetze, die aber nicht sonderlich Vertrauens erweckend aussahen. Als wie endlich die Hütte unseres Kajak-Führers erreicht hatten (laut unbestätigten Angaben ein ehemaliger italienischer Meister im Rudern) wurde wir in zweier Gruppen aufgeteilt und bestiegen unsere Gefährte. Die Fahrt dauerte fast 2 Stunden und war für uns ungeübte Ruderer sehr anstrengen. Fast schon entspannt ruderte unser Führer immer wieder an uns vorbei, von Anstrengung keine Spur. Die Technik machts eben. Als wir wieder ausstiegen war jeder voll mit Salzwasser, was sich deutlich an meiner dunklen Hose abzeichnete. Die Muster gaben einen, sagen wir mal zweideutigen Hinweis auf das, was wir vorher gemacht hatte.
Weiter gings zu Fuß in ein kleines Touristendorf, ca. 4km vom Campingplatz entfernt. Dort kauften wir für den Abend ein, an dem wir Grillen wollte.
Und dann ging das Dilemma los. Nachdem in der vorhergegangenen Nacht schon einige mit Schnakenstichen zu kämpfen hatte, war es heute eine echte Plage. Am helllichten Tag setzten sich die Viecher auf jede freie Stelle des Körpers und stachen zu. Hier in Deutschland sieht man keine Schnake sobald man das Licht anmacht, in Ravenna schien das die Viecher nicht zu jucken. Ich hab die Stiche nicht gezählt, aber ich denke mit ca. 50 liege ich nicht ganz falsch, andere erwischte es noch schlimmer. Der Rest des Abends verbrachten einige in Bars und Diskotheken, andere am Strand.
Sonntag
Der Tag begann stürmisch, zu mindestens dem Temperament eines Zeltplatznachbarn nach. Der Lief morgens um zwei Bungalows und schlug gegen die (sehr dünnen) Holzwände und bewarf sie mit Steinen. Unserer Lehrer konnte ihn etwas beruhigen und fand auch den Grund heraus: scheinbar haben ein paar unserer Kameraden in der Nacht noch Krach gemacht, aber davon wusste komisch erweise keiner etwas. Von Zuständen wir im Kasino oder im Bordell war da die Rede, was niemand nachvollziehen konnte.
Heute stand ein Radtour ins Naturschutzgebiet vor Ravenna an. Da die meisten aber noch müden von der langen Nacht waren, fanden sich (mich eingeschlossen) nur drei Schüler, die dann zum Fahrradverleih aufbrachen. Irgendwie habe ich den verdacht dass uns der Händler eine reinwügen wollte, denn er kramte die ältesten Schrottfährräder raus, die man sich vorstellen kann. Zwei meiner Kollegen musste mit Fahrrädern ohne Gangschaltung kämpfen, ich hatte zwar eine, die aber erst ca. 500m nachdem ich den Hebel betätigt hatte schaltete. Mit den Bremsen hatte jeder zu kämpfen, ebenso wie den Schnaken. Das Naturschutzgebiet ist wenn man es genau nimmt nur ein einzige Sumpf. Zwar konnte wir auch einige sehr scheue Wasserschildkröten erspähen, aber die Fliegen waren wieder deutlich in der Überzahl.
Wir kürzten die Tour stark ab, da wahrscheinlich keiner von uns den ganzen Weg in der brütenden Sonne bei über 30° überstanden hätte. Es ging wieder zurück zum Campingplatz, auf dem die meisten in der Zwischenzeit wieder aufgewacht waren. Den Tag verbrachte ich mit ausruhen, da es doch sehr anstrengte, obwohl normalerweise hier oft mit dem Fahrrad unterwegs bin.
Abends gings noch einmal in die Pizzeria, nicht zuletzt um eine weitere Konfrontation mit unseren heißblütigen italienischen Nachbarn zu vermeiden. Diesmal gab es kein Band, aber der Schnaps ging schnell aus – am Abend vorher war eine ca. 500 Mann starke Gruppe da, die seine Vorräte fast auf brauchte, erklärte und es wird. Eine Erwähnung verdient noch die Speisekarte. Diese war zweisprachig, in italienisch und Google-Deutsch. Kein Witz, es waren nur die Wörter übersetzte, die Satzstruktur war noch die italienische. Außerdem war darin keine deutsche, sondern eine belgische Flagge abgebildet. Diese schlechte Karte und unseren mangelnden italienisch Kenntnissen zum Dank bestellten einige aus Versehen nur ein Vorspeiseteller Nudeln und wunderten sich, warum es so wenig war. Da wir die letzten waren konnten wir noch beobachten, wie die Belegschaft nach getaner Arbeit noch die Reste vernichtete.
Der Tag endete für mich am Strand, den einige zum Nachtbaden nutzten. Ich durfte nicht, da ich mir erst vor kurzem einen Leberfleck entfernen ließ und das Salzwasser Gift für die Wunde währe. Gegen 3Uhr schleppte ich mich dann ins Bett, da ich schon fast im Sitzen ein schlief.
Montag
Der letzte Tag brach an. Heute stand nichts besonders mehr auf dem Programm, also war erstmal chillen angesagt. Da es auch noch sehr heiß war und ich immer noch von der Radtour am Vortag geschlaucht schien, blieb ich erstmal im Schatten, während die anderen an den Strand gingen; ich hätte wahrscheinlich eine Hitzschlag bekommen. Gegen später kochten wir dann (Gnocchi, Makkaroni und Tomatensauce), dann sollte es ans Aufräumen gehen. Hier wurden wir uns zuerst nicht einig. Eigentlich sollte jeder Bungalow einmal Abspülen, aber der letzte hatte seinen dermaßen verwüstet, dass sie befürchteten, nicht mehr rechtzeitig mit dem Aufräumen fertig zu werden. Ich erbarmte mich dann und spülte zusammen mit meinen zwei Mitbewohnern ab. Als wir wieder zurück kamen blickte ich zum letzten Bungalow und was sah ich? Die waren nur am Kartenspielen. Danach war ich tierisch angepisst: da verschafft man ihnen Zweit ihren Hintern zu retten, und was machen sie? Karten spielen – also ob es sonst nichts wichtigeres geben hätte. Erst danach finden sie mit dem Aufräumen an – da hätte ich mir den Mist auch sparen können. Ich hatte schon geahnt dass sie sich nur vom Spülen drücken wollen, aber dass sie es so ausnutzten hätte ich nicht gedacht. Ich merke mir das falls ich sie mal wieder sehe… ich bin ein äußerst Nachtragender Mensch…
Nun ja, da ich den halben Tag schon hin und wieder etwas aufgeräumt und zusammengepackt hatte war ich ca. eine halbe Stunde vor dem Ultimatum unseres Lehrer fertig und konnte mich noch meinen Schnakenstichen widmen. Anschließend ging es wieder nach Ravenna, wo noch ein Gruppenfoto gemacht wurde bevor es wieder nach Bologna zum Nachtzug nach München ging.
Die Fahrt von München war anstrengender als die Hinfahrt, da wir keine Platz hatten, uns über unsere Reservierungen auszubreiten. Also verbrachte ich die Nacht mit fünf Mitschülern in einem Abteil und schlief keine Minute. Erst in München, nach einem kleinen Frühstück, als wir in den Zug nach Donauwörth umstiegen konnte ich etwas entspannen. Aber richtig schlafen konnte ich erst wieder daheim, wo ich um ca. 11Uhr am nächsten Tag ankam.
Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Noch besser währe es sicher gewesen, wenn ich auch mal ins Meer hätte gehen können, aber ich wollte eine Entzündung Wunde an meinem Oberschenkel vermeiden. Etwas enttäuscht war ich von unserer zweiten Lehrkraft und Aufsichtsperson. Dieser hatte seine, zwei drei Spezel unter den Schülern mit denen er bis spät in die Nacht die Bars und Diskotheken in der Umgebung unsicher machte, um den darauf folgenden Tag fast komplett zu verschlafen – das war für eine Aufsichtsperson alles andere als Angemessen und er ließ seinen Kollegen ziemlich hängen.







