Sok4R's GamerBlog


Review: Titan Quest

In Games,RPG von Sok4R am März 31st, 2007 Translate to english (machine translation)

Action Rollenspiele sind gerade wieder schwer in Mode und Titan Quest ist einer der Anwärter, die Diablo 2 vom Genre-Thron stoßen könnten. Das Spielprinzip ist einfach: Monster mezeln bis zum abwinken. Im Gegensatz zu Gothic 3, bei dem die meisten Erfahrungspunkte für das Erfüllen von Aufgaben zu bekommen waren, steht bei Diablo 2 und seinen Klonen das Umnieten von abertausendeden von bösen Kreaturen im Vordergrund.
Ein großer Fokus kommt hier der Charakter-Entwicklung zu, die mir in Titan Quest sehr gut gefallen hat. Statt sich auf einen festen Charakter festzulegen, erstellt man zuerst einen „leeren“ Charakter, man bestimmt nur die Farbe der Tunika und das Geschlecht. Alles weitere wird im Spiel entschieden. Man kann den Charakter und bis zu zwei sog. Meisterschaften, z.b. Nahkampf, Fernkampf und die unterschiedlichsten Arten von Magie schulen. Man kann aus den 8 Kategorien zwei Auswählen, bei es keine Beschränkung bei den Kombinationen gibt. Der Charakter könnte also ein Magier sein, der auch Ordentlich zuhauen kann. Ich habe mich für die eher klassische Kombination von Kriegsführung (Nahkampf) und Verteidigung (Keule, Schilde und Stärkung) entschieden. Mit Magiern habe ich in Rollenspielen schlechte Erfahrungen gemacht.
Der Beginn ist einfach, schnell die ersten Level erreicht. Die Monster treten zwar immer in Horden auf, sind aber sehr unterschiedlich und der aktuellen Gegend angepasst (Griechenland, Ägypten und Asien). Natürlich wiederholen sie sich nach einiger Zeit, aber es geschieht in einem erträglichen Rahmen, nicht wie in Diablo nur mit anderen Farben. Ebenfalls ein dickes Plus gibt es für die sehr schöne Gestaltung der Levels, auch wenn sie sehr linear und Teils schlauchartig wirken.
Dafür ist die Grafik über jeden Zweifel erhaben: Die Levels sind sehr Detailreich und Authentisch, die Szenerie stimmig in Szene gesetzt. Zaubersprüche sehen Grandios aus, auch wenn ich Charakter-bedingt nur wenige zu Gesicht bekommen habe.
Die Musik hält sich sehr zurück, aber wenn sie zu hören ist untermalt sie meist sehr schön das Geschehen.
Ich habe auf Schwierigkeitsstufe „Normal“ gespielt, da ich die anderen Schwierigkeitsstufen noch nicht freigespielt habe bzw. jetzt „Episch“. Der Schwierigkeitsgrad war durchgehen fair, nur an wenigen Stellen unfair: ein Riese in den Bergen killt einen mit einem Angriff mit einem Schlag, aber die leveltechnisch höher angesiedelten Yetis drumrum sind kein Problem. Die Zwischengegner erfordern allgemein sehr wenig Taktik, es reicht völlig, nur drauf zuhauen und genügend Heiltränke zu schlürfen.
Aber noch mehr ist nicht Eitelsonnenschein in der antiken Welt von Titan Quest: Die Steuerung macht Zeitweise komische Sachen: Wenn die Framerate sinkt (speziell in Gewölben und Höhlen, denke das liegt an meiner schwachen CPU), wird das Einsammeln von Gegenständen zur Farce, da das Spiel nicht mehr richtig auf die Eingaben reagiert. Zeitweise musst ich die Details zurückdrehen, um genügend Leistung zu haben. Des weiteren wird das ewige Monstergemetzel auf Dauer langweilig – es gibt einfach spielerisch zu wenig Abwechslung. Die Story hilft da nichts mehr, da sie ausgesprochen Langweilig und wenig fesselnd ist.

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Review Ankh: Herz des Osiris

In Games,sonstige von Sok4R am März 31st, 2007 Translate to english (machine translation)

Nach den vielen ernsten und teils sehr blutigen Titel der letzten Zeit hatte ich mal wieder Lust auf ein Lustiges Spiel. Leider ist die Auswahl am Markt nicht so groß, weswegen die Wahl nicht sonderlich schwer fällt. Der Nachfolger das 2005 erschienen Adventures „Ankh“ kam mir da genau richtig. Mit der Codescheibe ausgerüstet konnte es dann losgehen:
Schon direkt der Anfang der Story verspricht die ersten Lacher. Oft wird auf Begebenheiten oder Schwächen des Vorgängers angespielt, womit sich die Entwickler selber auf die Schippe nehmen. Änderungen gibt es nur wenige: Charaktere gibt es wenig neue, die meisten sind aus Ankh bereits bekannt, der Großteil tritt aber an anderer Stelle oder in neuen Rollen auf. So wurde z.b. der Laden es im ersten Teil umgekommenen Händlers Dinar vom Wahrsager vom Fluss in Beschlag genommen, der nun dort ein Wettbüro eröffnet hat.
Spielerisch bleibt alles beim Alten: Point & Click heißt die Devise, als Gegenstände aufnehmen und mit allem Kombinieren was der Cursor als wichtig erachtet. Ich muss aber zugeben, dass ich häufig auf eine Lösungshilfe zurückgreifen musste, da ich auf einige der Teils sehr verrückten Ideen nie gekommen währe. Aber mir ging es Primär auch nicht darum, mein Hirn bis zur Unkenntlichkeit zu verknoten, sondern mich an der herrlichen Story zu erfreuen.
Ebenfalls beim Alten blieb es bei der Grafik: Die Texturen sehen aus wie Quake3 auf Picmic 5, die Objekte sind kantig wie eh und je. Ein echter Witz scheinen die Röcke der weiblichen Charaktere darzustellen, da sie aussehen, als währen sie an die Beine geklebt worden. Vom Detailreichtum bestimmt kein Überhammer, aber die Schauplätze sind mit sehr viel Herzblut gestaltet worden. Mit einer besseren Grafikengine währe bestimmt noch einiges drin gewesen, vor allem bei der etwas unecht wirkenden Mimik der Figuren.
Die Musik hält sich sehr zurück, ebenso die Allgemeinen Sound-Effekte. Die Spielzeit ist etwas kurz ausgefallen, gefühlt war sie nur ein kurzes Stück länger als der erste Teils.

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Review: Prey

In Action,Games von Sok4R am März 12th, 2007 Translate to english (machine translation)

Ein weiters Spiel für meine Liste “durchgespieltes”. Diesmal wieder ein Ego-Shooter, sah ja in letzter Zeit etwas Mau aus in der Richtung.
Aber Prey ist kein Gewöhnlicher Ego-Shooter. Einfach in einen Raum reingehen, alles umnieten und nächster Raum ist nicht. Man braucht Hirn, und zwar nicht zu knapp. Im Spiel sind immerwieder Rätsel eingebaut, meist dreht es sich um die Spezialfähigkeiten des Helden, Tommy. Der Spritiwalk ist meist hilfreich und eine gute Neuerung. Ebefalls der Wallwalk sind sehr gut ins Gameplay eingebaut und bringt frischen Wind. Zwar Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig auch nach Gegner an den Wänden oder oberhalb einem zu gucken, aber man gewöhnt sich schnell dran.
Apropos Schnell: Schnell durchgespielt war Prey auch. Ich hab jetzt von mir keine genauen Zahlen, aber 10 Stunden oder mehr waren es auf keinen Fall, eher weniger – sehr viel weniger. Für mich ein Negativpunkt: So schnell durchgespielt, da kommt man sich ob seines Geldes oft etwas verarscht vor. Gut dass ich auf eine Preissenkung gewartet hab, ich hätte es sonst wahrscheinlich bereut.
Über das Setting kann ich weder gut noch schlecht urteilen. Die Geschichte um indianische Mythologie ist mit Sicherheit unverbraucht und weniger ausgelutscht als WW2, aber irgendwie kann ich mich damit nicht Anfreunden. Die “klassischere” Mythologie, also der Griechen, Ägypter oder Asiens ist mir da lieber. Aber das ist geschmackssachen.
Ebenfalls uneinig bin ich über die Musik: Sie kommt nur an wenige Stellen im Spiel auf, und dann nur sehr im Hintergrund. Eigentlich könnte man sie direkt abschalten, würde wahrscheinlich wenig ändern.

Aber Prey hat noch einige gute Seiten. Zu erst die Grafik: die ist aller erste Sahne. Zwar merkt man an ein paar Ecken dass hier die Doom3 Engine mit seinen kantigen Modellen werkelt, aber größtenteils haben die Entwickler doch sehr viel Aufgebohrt und gezeigt, dass die Engine mehr als nur klaustrophobische Gänge darstellen kann. Speziell in den Sequenzen in denen man mit dem Shuttle unterwegs ist zeigt sich das ganze Potential des Grafikmotors.
Einen weiteren Pluspunkt gibt es für das Waffenarsenal, dass keineswegs Standard ist. Eine Waffe ist derart vielseitig, dass man sie mit vier unterschiedlen Arten von Munition betanken kann, die alle unterschiedliche Wirkungen haben. Kleine Käfer ersetzten Handgranaten oder sind ein abgepackter Form für den Rakentewerfer bestimmt. Dieser darf natürlich nicht fehlen, aber allein das Design mit der Mischung aus organischen und technischen Elementen sieht sehr stark aus. Vielleicht teilweise etwas eklig, aber besser als immer nur blankes Metall.
Wo ich gerade beim Thema eklig bin: Für einen gewissen bayrischen Politker wird diese Spiel das pure Grauen sein. Der Gewaltgrad ist sehr hoch, die Einstufung der USK mit “keine Jugendfreigabe” absolut gerechtfertigt. Ich währe auch nicht böse gewesen, wenn der Titel indiziert wird. Da kann man sich aber drüber streiten. Auf jedenfall gehört das Spiel nicht in Kinderhände und Erwachsene sollten selber entscheiden was sie spielen, ohne Einmung vom Staat in dem Stil wie es die Herren Beckstein, Stoiber, Schäuble und Konsorten wollen. Aber ich schweife vom Thema ab.

Um wieder zu Prey zurück zu kommen: Wer actionreiche Ego-Shooter mag und mal was anderers als die ewigen WW2-Shooter spielen will ist hier genau richtig aufgehoben. Wer allerdings nur ballern will ist bei Doom3, Quake4 (US/UK) oder Serious Sam vielleicht besser aufgehoben, da es schon einiges ein Hirnschmalz verlangt.

Einziger Wehrmutstropfen: TitanQuest musste schon wieder zurückstehen. Ich muss jetzt echt gucken dass ich es fertig kriegen, sonst wird das nix mehr =)

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