Sok4R's GamerBlog


I am Immortal

In Games,PC,Strategie von Sok4R am Oktober 11th, 2009 Translate to english (machine translation)

Da meine Internetverbindung bis vor kurzem nicht die beste war und vor allem der Ping von über 1000 alles andere als spielbar war, habe ich die einzige Art von Spiele angefangen, die damit funktionieren: Browergames. Eigentlich bin ich ja kein großer Freund davon, da die meisten eher simpel gestrickt sind und eher als Casualgame einzustufen sind. Aber da ich einige der Spiele von Tilted Mill (früher als Impressions Games) gespielt haben, habe ich ihrem Browser Spiel Nile Online eine Chance gegeben. Am Anfang war es auch durchaus interresant, aber nach einer Weile stellte sich Monotonie ein: Täglich handeln, seine Gebäude upgrade, etc – das alles wurde mir auf dauer zu langweilig. DIe mit dem letzten Update eingeführten Expeditionen haben mir auch nicht die nötige Motivation verschafft.Auf dem Beta Server Sabah ging auch in der Rangliste für mich nichts mehr, deshalb beschloss ich, mich unsterblich zu machen – zumindest im Spiel. Wenn man die Hauptstadt auf das maximal Level von 22 gebracht hat und einiges an Ressourcen gesammelt hat, kann man sich in der Spielwelt verewigen.
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Hier noch Screenshots, die vorher noch angefertigt habe:
NileOnline Sabah Sakkarano_1_sabah2NileOnline Sabah MemphisNileOnline Sabah Heliopolis
NileOnline Sabah Playerscreen

Auf Theoris bin ich noch aktiv, zum einen weil meine Handelspartner nicht auf einmal weg sind, zum anderen weil ich noch Scarabs übrig haben, eine Art Ingame Währung die man für Upgrades des Palastes und Verziehrungen seiner Stadt verwenden kann. Und wer auf Sabah ist, kann sich in Nome 338S (Amunsef) mein Monument begutachten – hoffentlich komme ich auf Theoris noch etwas weiter, damit das Bauwerk imposanter wird:
NileOnline Sabah Monument

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Review: The Book of Unwritten Tales

In Games,PC,sonstige von Sok4R am Oktober 10th, 2009 Translate to english (machine translation)

Mit The Book of Unwritten Tales hat das Bremer Entwicklerstudio King Art einen Überraschungshit gelandet. Abseits von grafischen Übertiteln ist dort ein klassisches Point and Click Adventure entstanden, das es ohne weiteres mit den Spielen von Deck 13 aufnehmen kann.

BoUT veräppelt: Apocalypse Now
Das Spiel nimmt so einges auf die Schippe: seien es Filme…
BoUT veräppelt: Monkey Island
… der ewige Point & Click Genre-Primus…
BoUT veräppelt: Guitar Hero und Konsorten
… Musik-Button-Smash-Spiele…
BoUT veräppelt: Programmiere-Klischees
… ihre eigene Zunft…
BoUT veräppelt: World of WarCraft zum ersten
… und natürlich das Dauerthema World of WarCraft…
BoUT veräppelt: World of WarCraft zum zweiten
… und nochmal WoW…
BoUT veräppelt: World of WarCraft zum dritten
… aber jetzt reichts damit.

Wie immer beginnen ich mit den technischen Aspekten: Hier ist The Book of Unwritten Tales kein Überflieger. Die Hintergründe sind sehr detailiert und sehr schön gestaltet, aber leider vorgerendert, was bedeuted dass sie etwas leblos und statisch wirken. Besonders auffällig zeigt sich dass bei einer Drachendame, die in einer Midlifecrisis steckt, die man in Verlauf des Spieles trift. Sie scheint auch ein Teil des Hintergrundes zu sein und statt lippensynchroner Dialoge sieht man ihr beim Kaugummikauen zu. Die Charaktere dagegen sind sehr gut animiert und hauchen mit ihren Dialogen der Welt das nötige Leben ein, nicht zuletzt dank der erstklassigen Sprecher.Der Sound zeigt sich größtenteils Unauffällig, aber wenn die Musik mal spielt passt sie sehr gut zum Geschehen.

Auf bei der Bedienung gibt sich das Erstlingswerk aus Bremen keine Blöße. Die Steuerung funktioniert tadellos und das Inventar am unteren Bildschirmrand ist schon fast Standard im Genre. Leider ist letztes teilweise sehr voll, da verliert man schonmal den Überblick. Ein weitere negativer Technikpunkt ist das Intro- und das Outro. Die Spielgrafik ist vielleicht nicht die beste am Markt, aber doch sehr detailverlierbt, während die Filme vor allem aus Kästchen bestehen – warum die Entwickler stattdessen diese nicht in der Spielegrafik darstellen ist mir ein Rätsel. An den Details kann es nicht liegen, die Ändern nur den Detailgrad der Schatten (keine, statisch, dynamisch). Trotzdem macht The Book of Unwritten Tales technisch vieles richtig, die Negativpunkte sind wohl aus dem Kompromiss aus Grafik und kleinem Budget entstanden.

Aber die Stärke von Point & Click Adventures war noch nie die Technik, sondern die Story und die Rätsel. Also fangen wir mit erstem an: die Geschichte ist in vier Kapitel plus einen Prolog eingeteilt und dreht sich um den Gnom Wilbur Wetterquarz, dem zufällig der Schlüssen zur Rettung der Welt in die Hände fällt. Ihn spielt man die meiste Zeit, vor allem im ersten und zweiten Kapitel. Nach diesen trifft er auf den Abenteurer Nate und sein Vieh, ein rosa felligs, äh, etwas. Dazu kommt noch die Elfe Ivo mit ihrem Kolibri Tschirp. Sie spielt man im Prolog und im kürzeren dritten Kapitel müssen alle Charaktere sinnvoll zusammen arbeiten, damit den frisch erkundeten Tempel wieder verlasssen kann. Im vierten Kapitel ist man lange in einem Ödland mit Nate unterwegs. Zum Schluss dürfen nochmal alle Charaktere kurz ran. Das Ende des Spiels kommt etwas früh und unverhofft, ich war gerade so gut in Fahrt. Außerdem bleiben einige Fragen ungeklärt, was zumindest auf einen Nachfolger hoffen lässt.

Das Vieh und seine Kommentare
Die Kommentare und Auswahloptionen des Viehs sind alles andere als Hilfreich.

Das Spiel selber orientiert sich an klassischen Point & Click Adventures, was bedeuted: der Charakter kann nicht sterben und man hat zur Lösung der Rätsel unbegrenzt Zeit – sofern die eigene Geduld mitspielt. Insgesamt waren die Rästel für mich gut machbar, obwohl ich kein Adventure-Profi bin. Erfahrene Spieler bemängln vielleicht dass die Rätsel zu einfach sind, aber das ist sowieso Subjektiv. Sollte man einmal nicht weiterwissen hilft auch stupides Rumprobieren, die Charaktere melden sich meistens mit sinnvollen Kommentaren, die einen auf das Ziel hinweisen. Eine Ausnahme stellt ihr das Vieh dar, dessen Lauten ich nie etwas sinnvolles abgewinnen konnte. Allerdings stört es etwas, dass man teilweise einen Gegenstand mehrmals anklicken muss, damit man ihn mitnehmen kann und muss sich in der Zeit die Kommentare der Figur anhören.

Wilbur auf der Suche nach einem Investor
Als Investor für die neue Geschäftsidee des Todes kommt nur der reiche Schausteller infrage.

Ein weiterer Faktor ist der Humor: Hier beweisen die Entwickler sehr viel Kreativität. Ein Dauerthema ist World of WarCraft, das an vielen Stellen des Spiels auf die Schnippe genommen wird. Aber auch andere Spiele, u.a. ältere Point & Click Adventures und Sammelkartenspiele, bekommen ihr Fett weg. Auch allerlei skurrile Charaktere trifft man auf seinem Weg: So begenet man dem Leibhaftigen Tod, der allerdings in einer Schaffenskriese steckt, da in einem Pount & Click Adventure niemand stirbt. Erst als man ihm zu einem neuen Geschäftsmodell überredet nimmt er seine Arbeit wieder auf (ein Seitenhieb auf die Wirtschaftskriese bzw. seinen Auslöser ist auch dabei). Leider können nicht alle Charaktere da mithalten: Blass bleiben z.b. der Oberbösewicht und auch das Vieh, das man in einer kurze Sequenz steuert (Abhilfe zu letzterem soll ein angekündigtes Prequel bringen). Um die Vertonung kümmern sich professionelle Sprecher, die auch Hollywood-Größen ihre Stimme leihen und passen meistens auch sehr gut zum Charakter: nur beim Orkgeneral war die Auswahl schlecht, die Stimme passt mal gar nicht. Aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau, die Dialoge sind größtensteils sehr gut geschrieben und Vertont.
Die Schauplätze des Spiels sind abwechslungsreich und sehr detailiert gestaltet: Der Prolog spielt auf einem fliegenden Drachen, im ersten Kapitel muss man einen Weg aus der fast verlassenen Zwegenfestung (sind alle im Krieg unterwegs) zur Stadt der Magiergilde finden. Das zweite Kapitel spielt in genau dieser Stadt, allerdings ist auch sie bis auf einen Wachmann, einen Händler und einen Magier ausgetorben. Das dritte Kapitel, in dem erstmals alle Charaktere gemeinsam zu sehen sind, spielt auf einer Insel mit etwas Karibik-Flair, da man sich aber die meiste Zeit in einem versunkenen Tempel befindet nicht all zu viel. Das vierte Kapitel spielt im Ödland in der nähe eines Orklagers und der Festung des Bösewichts, in letzterer Spielt das letzte, sehr kurze Kapitel.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass The Book of Unwritten Tales mich satte 11 1/2h gut unterhalten hat. Bis auf die kleineren Kritikpunkte macht das Adventure alles richtig – und ich hoffe dass King Art im nächsten Spiele diese auchnoch ausmerzt, dann hat Deutschland ein weitere erstklassige Adventure Schmiede. Was ich bisher von der Monkey-Island Fortsetzung gelesen haben lässt auf etwas anderes schließen.

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Review: Plants vs. Zombies

In Games,PC,Strategie von Sok4R am Oktober 10th, 2009 Translate to english (machine translation)

PopCap Games ist nicht unbedigt für Spiele mit hoher Spieltiefe bekannt, sondern gelten als die Könige des Casual Gamigs. Seien es zahlreiche Match-Three oder Peggle Varianten, die Spiele mit kleinem Budget haben mich als Hardcore Gamer nie angesprochen. Bis mir eine Tower-Defense Variante namens Plants vs. Zombies über den Weg gelaufen ist.

Technisch reiht sich Plants vs. Zombies nahtlos in die anderen Spiele von PopCap ein. Die Grafik ist komplett in 2D und in einem Comicstil gehalten. Die Auflösung ist auf 800×600 Pixel beschränkt, glücklicherweise mit Fenstermodus. Diese ist sogar ganz praktisch, da das Spiel pausiert wird sobald man mal (versehentlich) außerhalb des Spiels klickt.

Dance-Zombie mit Backup-Tänzern
Let’s do the Zombie Dance: Die Zombie-Art sind alle sehr kreativ und detailiert gestaltet. Ähnlichkeiten mit lebenden oder kürzlich verstorbenen Personen kann nur ein Zufall sein.

Das Spielprinzip ist grundsätzlich sehr einfach: Zombies greifen mein Haus an, als Verteidigung habe ich eine Reihe von Pflanzen zur Verfügung. Die reichen von realtiv normalen, die mit Erbsen schießen, über ausgefallene Kartoffelminen oder Maiskanonen zu Unterstützungsplanzen wie einem brennenden Baumstupf, der die Erbsen in Brand setzen, damit sie mehr Schaden anrichten. Auch die Anstürmenden Zombies sind durchaus vielfältig: von normalen, langsam schlurfenden Zombies über den schnellen und geschützen Footballzombies bis zum Zombie-Popstar der Backup Dancer zur Unterstützung ruft. Als Ressource dient Sonne, die von Sonnenblumen oder speziellen Pilzen produziert wird. In Levels, die bei Tag spielen, fällt sie auch mehr oder weniger regelmäßig vom Himmel und kann mit einem Klick eingesammlt werden. Jedes Spielfeld besteht aus sechs Bahnen, die mit zehn Pflanzen bestückt werden können.

Zombies aufhalten bei Nacht und Nebel
In den nächtlichen Poollevels bedeckt ein Nebel gut 1/3 bis 1/2 des Spielfeldes – wo die Zombies angreifen wird erst spät sichtbare.
Der Almanach in Plants vs. Zombies
Im Almanach werden alle Pflanzen und Zombies aufgeführt.

Kernstück des Spiels ist der Adventure-Modus, in dem man eine rudimentäre Geschichte, die aus fünf Kapiteln mit je zehn Missionen besteht, spielen. Jedes Kapitel spielt auf einem anderen Spielfeld, zuerst auf dem Rasen vor dem Haus, dann das gleiche bei Nacht. Anschließend greifen die Zobmies den das Haus von hinten über den Pool an, dann nochmal das selbe bei Nacht. Das große Finale steigt dann auf dem Dach, welches nichtmehr eben ist und Katapult-Pflanzen benötigt werden um die Gegner über mehrer Felder hinweg zu treffen. Aufgelockert wird das ganze durch Minispiele, die jeweils in der fünften und der letzten Mission eines Kapitels anstehen. Hier gilt es Zombies mit Walnüssen wie beim Bowling zu erledigen oder mit den Pflanzen auszukommen, die vom Spiel nacheinander zur Verfügung gestellt werden. Alle Pflanzen und Zombies werden in einem Almanach verzeichnet, der vor allem mit seinen witzigen Beschreibungen punktet.

Der Gargantua-Zombie räumt ab
Sollten die Rettungsanker fehlen, kann schon ein Garagantua-Zombie reichen um das Spiel doch noch zu verlieren.

Bei zweiten Durchspielen bekommt man von Crazy Dave, einem Nachbarn der einem auch allerlei nützliches und weniger nützliches verkauft, in jedem Level drei Pflanzen vorgegeben. Die Zusammenstellung ist jeweils etwas unterschiedlich, teilweise ist gar nichts davon zu gebrauchen. Da man nur über eine begrenzte Anzahl Pflanzen verfügt, muss man teilweise etwas improvisieren und von seiner gewohnten Strategie abweichen. Falls das aber nicht klappt gibt es immer noch eine Rettung: in jedem Level gibt es einen letzten Rettungsanker, auf dem normalen Rasen steht z.b. für jeden Linie ein Rasenmäher bereit, der einmalig die ganze Reihe Zombies abräumt, sollte einer bis ganz nach hinten kommen. Für den Pool und das Dach müssen diese extra bei Crazy Dave eingekauft werden.

Tree of Wisdom
Out of Wisdom: die Ratschläge des Tree of Wisdom sind nur selten nützlich

Um bei Dave einzukaufen braucht man logischer weise Geld, was in Spiel (zufällig?) in den Missionen fällt und per Klick aufgesammelt werden kann. Auch geben übrig gebliebene Rettungs-Rasenmäher am Ende des Levels bares Geld, zusätzlich kann man sich noch einen Zen Garten anlegen. Dieser wird später im Spiel freigeschaltet und ermöglicht, im Spiel gefundene Pflanzen dort unterzubringen. Behandelt man sie gut (gießen, Düngen, säubern von Schädlingen und Musik spielen), lassen sie Geld fallen. Man findet auch eine Schnecke, die einem das Geld einsammeln abnimmt – so kann man den Garten auch mal nebenherlaufen lassen, ohne ständig auf den Monitor schauen zu müssen. Dazu gibt es noch einen “Tree of Wisdom”, der, wenn man ihn mit teurem Spezialdünger düngt, Tipps zum Spiel gibt. Leider sind diese meistens nicht sehr hilfreich, auf die meisten kommt man früher oder später selbst.

Minispiele in Plants vs. Zombies
Beghouled: PopCap hat einige seiner älteren Spiele als Minispiel untergebracht.

Man merkt Plants vs. Zombies seine Casual-Herkunft an. Der Adventure-Modus ist selbst beim zweiten mal keine große Herrausforderung. In den Minispielen wird es teilweise ganz schön knifflig, z.b. wenn man gegen unsichtbare Zombies antreten muss. Andere orientieren sich an den anderen Spielen von PopCap, z.b. Beghouled (Bejeweled). Die größte Herrausforderung bietet aber der Survival-Modus, in dem Welle um Welle von Zombies gegen das Haus branden. Zuerst nur in fünf bzw. zehn Runden, danach in einem Endlos-Modus. Hier muss man sehr überlegt spielen, sonst kommt man nicht weit. Mein Rekord liegt bei 56 Wellen, nur leider habe ich meinen Spielstand vor der neu Installation meines Rechners vergessen mit zu sichern =/. Anschaulich zeigt sich das in zahlreichen YouTube Videos, der Rekord liegt bei 1052 Wellen.
Abschließend kann man sage, dass das Spiel seine 9,95€ (bei Steam) bzw. 19,95€ (beim Hersteller als download) mehr als Wert ist. Ich habe selber darin über 40 Stunden verbracht, was für ein Casual Game eine ganze Menge ist. Das Spielprinzip ist einfach und eingängig, der Survival-Modus bietet eine Herrausforderung für die Hardcore Spieler. Ich glaube, dass es gerade die Mischung zwischen Casual und Hardcore ist, die das Spiel so ausmacht. Die Grafik ist vielleicht nicht die detailreichste, aber dank des Comiclooks ist das kein großes Problem.

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