Sok4R's GamerBlog


Kurzreviews und mehr

In Games,PC,Website von Sok4R am Februar 21st, 2010 Translate to english (machine translation)

In letzter Zeit habe ich nur sehr wenig Zeit zum spielen und schreiben behabt, deswegen gabs auch schon länger nichts mehr. Meine drei letzten Spiele, die ich durchgespielt haben waren die Kampagne von Anno 1404, Overlord – Raising Hell und Overlord 2 – alle allerdings letzten Sommer. Da ist schon ne Weile her und vieles hab ich vergessen. Deswegen gibt es zu den dreien keine ausführlichen Reviews, sondern nur Kurzreviews in Form der Pro/Contra-Listen, die ich während des spiels schreibe. Für mehr reicht es nicht, dafür ist es einfach zu lange her.
Note2self: ich muss mir dringend angewöhnen die Reviews zeitnäher zu schreiben. Da ich aber kurz vor dem Praxissemester stehe, werd ich wohl etwas Zeit für die ganzen Hochkaräter haben, die meine Regale zieren (u.a. Dargon Age, Mass Effect 2). Aber am Horizot gibt es bereits die ersten Anzeichen von StarCraft 2, welches einen bedrohlichen Angriff auf mein weiteres Studium starten wird. Ich hoffe auf einen Release vor Oktober, damit ich wenigstens die Einzelspieler-Kampagne durchspielen kann vor dem nächsten, regulären Semester.

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Kurzreview: Overlord 2 Destroyer

In Action,Games,PC von Sok4R am Februar 21st, 2010 Translate to english (machine translation)

Als Zerstörer (unabsichtlich), Spielzeit ~ 16h
+ gute Grafik
+ mit viel Liebe zum Detail gestaltete Levels
+ Sequenz als Overlad (kleiner Junge, aber schon sehr böse =)
+ Mana+HP füllen sich an Portalen auf (kein Absuchen nach Tränken mehr weil man fast tot ist)
+ Aufwendiger Turm, sehr detailreich und durchdacht (der Kerker in dem man gegen bereits besiegte Gegner kämpfen konnte ist weggefallen, hab ihn eh nie benutzt)
+ neues Schmiedesystem (wie die einzigartigen Gegenstände in Raising Hell, also eine feste Anzahl Schergen nötig um das Objekt schmieden zu können)
+ Unterschiede zwischen den Schergenarten ausgeprägter (Braune machen kaum noch Schaden)
+ schwarzer Humor des ersten Teils ist wieder an allen Ecken (tuntige Öko-Elfen mit Rastafarians, Blutrünstige Einhörner, fette weibliche Elfen, Elfentempel als Ballermann, etc)
+ Schergen leveln und wenn sie gestorben sind kann man sie wiederbeleben, in dem man andere Schergen opfert
+ Katapulte und Ballista um ganze Legionen von Gegner zu besiegen (ansonsten fast nicht zu schaffen)
+ Awesome Foursome

- neues Magiesystem ineffizient (evtl. Balancegründen, im ersten Teil konnte man mit den Zaubern sehr viel reißen)
- Schlauchlevels
- Schifflevels kranken an schlechter Balance (ich brauch ewig um das gegnerische Schiff zu zerstören, sie müssen mich nur einmal Rammen – WTF?)
- Endgegner ein Witz, weil zu Leicht
- Bugs: teilweise keine Lippenbewegungen in Dialogen, falsche Einspielungen.
- Schergen-KI suboptimal (Blau greifen Gegner an oder heben Gegenstände auf statt sich um ihre gefallenen Kameraden zu kümmern)

+/- Story schließt an Raising Hell an, wer das nicht gespielt hat steht teilweise etwas im Dunkeln was los ist

Ich habe eher unabsichtlich als Zerstörer gespielt. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man nicht “böse” oder “ganz böse” spielen, sondern nur ganz böse und entweder alle Unterwerfen oder alles in Schutt und Asche legen (bzw die beiden Städte Nordberg und Immerlicht). Als Zerstörer bekommt man sofort viel Gold und Lebensernergie für Schergen, aber dann nicht mehr. Unterwirft man die Einwohner arbeiten sie für einen, was bei jedem Besuch etwas Gold und Energie bedeutet. Warum bei mir unabsichtlich Zerstörer? NUn, wenn man den Verderbtheitszauber auf eine Person richtet, richtet der erst Schaden an, bis die Person unterworfen wird. Wenn man zulange draufhält tötet man die Person, was mir passiert ist. Und da man zwar unterworfene Leute noch töten kann, aber getötete nicht wiederbeleben bin ich in die vollen Gegangen, weil ein halb-gares herangehen keinen Sinn macht.

Fazit: Overlord 2 kennt die Stärken des Vorgängers und führt sie konsequent weiter. Die gestaltung des Turms ist umfangreicher, Schergen sind nicht mehr gesichtslose Niemande bei denen es einen nicht kümmert wenn sie sterben, sondern steigen in Level auf – so kann sich eine kleine Elitetruppe zusammenbauen. Die Levels sind nach wie vor sehr schön gestaltet, leider immernoch komplette Schläuche. Die Story haut diesmal nicht so sehr auf dem Fantasy-Genre allgemein ein sondern ist mit dem Hauptgegner des Imperiums (ähnlich dem Römischen Reich, die grafischen parallelen zu Asterix sind bestimmt nur ein Zufall) eher zielgerichtet und nicht so undurchsichtig wie in Overlord 1.
Trotzdem ist das Spiel nicht perfekt: die Steuerung hat schlimmere Bugs als im ersten Teil und die Schergen KI scheint schlechter geworden zu sein. Deswegen komme ich “nur” auf die gleiche Wertung wie der Vorgänger.

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Kurzreview: Overlord: Raisng Hell – The Evil Way

In Action,Games,PC von Sok4R am Februar 21st, 2010 Translate to english (machine translation)

The Evil Way, Spielzeit: ~24h
+ detailierte Levels
+ gute Schergen-KI, kleinere Aussetzer
+ Schwarzer Humor der überall präsent ist
+ neue Unterwelt Levels mit abgefahrenen Gegner (Tod der ein Solo auf seiner Sense spielt )
+ Rätsel mit Türen/Rädern im späteren Spiel
+ die besiegten Helden treten nochmal auf (Winfried Wanst als Bombe, putzender Paladin)
+ einzigartige Gegenstände schiedbar mit direkten Boni ohne 1k Schergen zu opfern
+ Überwiegend gute Sprecher (außer Kahn fällt mir keiner ein der schlecht war)

- Schlauchlevels
- direkte Steuerung von Schergen schwamming und ungenau -> Frustgefahr
- ein paar wenige nervige Stellen (Wasserschlange in der Kanalisation)
- beim platzieren von Bomben ist die Distanz zum Ziel teils arg knapp bemessen
- Steuerugsbugs, manchmal wie wenn eine Maustaste “hängt”

Fazit: die neun Levels bringe zwar nicht so viel Abwechslung, rücken aber die direkte Steuerung von Schergen bzw. Objekte die sie bewegen in den Vordergrund. Einige Minispiele sind quasi unschaffbar wenn man das nicht eingermaßen drauf hat. Ansonsten bleiben die Neuerung überschaubar, wer’s noch nicht hat kann günstig zuschlagen, weils nur hier in Deutschland eine Version mit Raising Hell integriert gibt, alle anderen müssen sie sich downloaden (so wie ich weil ich schon die Vollversion hatte)

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Kurzreview: Anno 1404 Kampagne

In Games,PC,Strategie von Sok4R am Februar 21st, 2010 Translate to english (machine translation)

Habs auf Leicht gespielt, was ne gute Entscheidung war weil ich erst in der dritten Mission kapiert hab wie die Sache mit den Steuern und der Finanzierung der Betriebe läuft (davor ist mir das Minus schlicht entgangen bzw. mir nicht das Geld ausgegangen), ist eben anders als Siedler oder den Impressions-Spielen. Spielzeit lag bei ~18h

++ Grafik
+ gleichmäßige Lernkurve
+ überwiegend gute Sprecher (nur Marie trägt etwas sehr dick auf)
+ Intro zu Missionen als bewegte Zeichnungen, fand ich sehr schön
+ kaum Leerlauf, immer was zu tun. Wenn man z.b. auf Waren für die Hauptmission warten muss kann man inzwischen sich um die Nebenmissionen kümmern, die Ruhm geben der z.b. für die Verbesserung der Beziehungen mit dem Orient oder andere Verbesserungen eingetauscht werden kann
+ Abwechslungsreiche Aufgaben

- Story gewinnt keinen Innovationspreis und auch der Spannungsbogen ist recht überschaubar
- lange Ladezeiten der Missionen, auch wenn man ein neues Gebäude platzieren will dass man vorher noch nicht hatte ladet das Spiel gerne einige Sekunden nach
- nervige Suchaufgaben (Baumeister, Spione)

+/- Musik eher unauffällig, aber gut

Fazit: Dafür dass die Kampagne im Prinzip ein überdimensionales Tutorial ist in dem man alle Aspekte des Spiels kennenlernt: erst den Grundlegenden Aufbau, dann die Zusammenhänge mit dem Orient, das Militärsystem und der Bau eines Doms. Dabei kann sich auch auf die Sachen konzentrieren, so muss man sich in der Militärmission nicht erst hocharbeiten sondern hat schon eine sehrgut ausgebaute Stadt in der ich nur noch kleinere Änderungen vorgenommen hab. Die Story ist jetzt nicht unbedingt Innovativ und wartet mit überraschenden Wendungen auf, dafür ist sie einfach zu durchschaubar. Aber im Endeffekt ist doch ganz nett und gibt dem ganzen einen Rahmen. Der Schwierigkeitsgrd dürfte relativ niedrig sein für einen erfahrenen Anno-Spieler (also nicht mich), da die Kampagne als Tutorial fungiert. Für Ann-Neulinge wie mich sicherlich Empfehlendswert bevor man sich ins Endlosspiel stürzt.

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